auerberg.eu war von 2009 bis 2026 die Website des
Möbelproduzenten AUERBERG. Jetzt ist auerberg.eu das
persönliche Archiv des Gründers Christoph Böninger.

Der AUERBERG-Traktor zielt auf das Wesentliche eines Traktors und das geht nur mit maximaler Reduktion:  Gerade Linien, rechte Winkel, kleine Vorderräder, große Hinterachse und ein farblich abgesetztes Führerhaus aus hellem Eschenholz.

 Ein Traktor ist immer ein Nutzfahrzeug und braucht deshalb einen einachsigen Anhänger mit schwenkbarer Heckklappe.

Die Verbindung von Tischplatte und Tischbein ist bei jedem Tisch eine Herausforderung. Bei den Tablett-Tischen wurde diese AUERBERG-typisch gelöst: Die Verbindung wird nicht versteckt, sondern bewusst inszeniert. Die vier ausgestellten Beine tragen das Tablett und verbinden sich mit den Seitenwänden, um sich so gegenseitig zu stabilisieren. Zwei markante Zargen unter dem Tablett sorgen für zusätzliche Stabilität.

„ein weiches Kissen aus hartem Holz auf vier Beinen“ war der Leitgedanke zu diesem Hocker, der geprägt ist von einer 6 cm starken, weich abgerundeten Sitzfläche aus hellem bayerischem Eschenholz. Vier runde Beine aus dunklem Eichenholz werden auf traditionelle Weise durchgesteckt und an der Oberfläche unlösbar verkeilt. Das Besondere der Hocker ist die markante Maserung des Holzes, welche sehr bewusst inszeniert wird und so jeden Hocker einzigartig macht. Zum Hocker enstand auchg eine „Holzkissen Bank“.

Auf alten chinesischen Holzschnitten kann man manchmal einen dreibeinigen Hocker entdecken, der als Inspiration für diesen Hocker diente, denn er verkörpert alle AUERBERG Prinzipien: Haltbarkeit, Langlebigkeit und minimaler Einsatz von Ressourcen bei maximaler Funktionalität. Alle Verbindungen werden mit Holzdübeln unsichtbar verzapft. Die untere Holzverbindung ähnelt dem Buchstaben Y und so heißt auch der Hocker: Y-Hocker

In der Pandemie-Zeit entstand die Ommm-Bank, die Sitzhilfe für Meditation und Yoga. Die Sitzfläche aus Eschenholz wird von 2 stabilen, eingerückten Füssen aus Eiche gehalten, die es ermöglichen, die Unterschenkel bequem unter die Bank zu legen. Die Sitzfläche ist leicht nach vorne geneigt und nach vorne weich abgerundet, um ein ergonomisch ideales Sitzen zu gewährleisten.

In jedem „besseren“ Einrichtungsgeschäft stehen sie herum – die sogenannten „Stummen Diener“ – prätentiöse und unförmige Kleiderständer. Dabei tut es die klassische Sprossenleiter genauso gut.  Die Idee war, eine Leiter so wenig wie möglich zu ändern und dennoch alle Erwartungen an einen „Stummen Diener“ zu erfüllen: Der Bügel für die Jacke mit Ablageschale für die Uhr, die Stange für die Hose, eine weitere Ablage für Hemden und eine große Stufe, z.B. für Schuhe.  So entstand die „Stumme Leiter“, die auch als Trittleiter hervorragend geeignet ist.

Die Frankfurter Allgemeine Zeitung schrieb hierzu: „Vielmehr kann man von einem Stummen Diener nicht erwarten“.

10 AUERBERG-Designer entwarfen 10 „Boxes“ in unterschiedlichen Materialien für spezifische Anwendungen.

BOXES nannten sie das Projekt, welches die Neue Sammlung in der Pinakothek der Moderne in München präsentierte.

Vor dem Zeitalter der Kunststoffe hatten Bierkasten aus Holz mindesten einen Zweitnutzen: Kiste, Hocker oder Tritthocker. Diese Idee wurde aufgegriffen und ein Träger entworfen, der vieles in einem ist: Flaschenbehälter, Flaschenregal, Hocker und Tritthocker. Der Entwurf entstand im Rahmen der Ausstellung „BOXES“

Aufgenommen in die Ständige Sammlung der Neuen Sammlung, München

molar X entstand aus der Idee, vier lasergeschnittene, hochglanzpolierte Spiegelbleche exakt im rechten Winkel so zu verbinden, dass sich Bücher unter der Glasplatte immer spiegeln. Der Tisch ist eine Hommage an die Kultur gut gestalteter Buchcovers.

Die AUERBERG-Kollektion führte immer einen Drahtkorb, ein kleines kinematisches Wunder aus Namibia. 2013 entstand die Idee, diese Drahtkörbe von Glasbläsern im Bayerischen Wald „ausblasen“ zu lassen, mit einer Technik, die ursprünglich aus Murano kommt. So entstanden Objkete, die als Schalen, Vasen oder einfach als Glasskulpturen gesehen werden können.

Die Bücherkarre war das 1. Objekt von AUERBERG, ursprünglich entworfen für eine Kollektion der Süddeutschen Zeitung. Die Bücherkarre lehnt sich an die klassische Sackkarre an und wird als mobiles Regal eingesetzt. Sie besteht aus einem einzigen lasergeschnittenen Blechteil und zwei Holzwangen.

iF Award 2012

Mit dem Ansatz „radikal subjektiv“ gründete Christoph Böninger den Möbelproduzenten AUERBERG. Die anfangs breit gefächerte Kollektion von Kleinmöbeln und Accessoires, entworfen von namhaften Designern, fokussierte sich über die Jahre auf Holzmöbel. Aus der Kombination von dunklem Eichenholz und hellem Eschenholz entstand die unverwechselbare AUERBERG Handschrift.

Lokales Holz, lokale Produktion, lokaler Vertrieb: Ein Gegenentwurf aus dem Engadin zur industriellen Massenproduktion aus massivem, aber sehr dünnwandigem Lärchenholz. Die Herstellung gelang nur, weil Rezzoli über ein eigenes Sägewerk verfügt. Nur dort konnte das passende Lärchenholz exakt entlang der Jahresringe gesägt werden.

Konsequente Gestaltung eines Sekretärs für die Bedürfnisse des digitalen Arbeitens. Aus einer „black box“ entfaltet sich ein Sekretär mit zwei seitlichen Fächern, einer Schublade und einem Fach für Kabel und Power Supply. ZELOS war ein Vorläufer des einige Jahre später einsetzenden Trend zum home office und seinen dafür gestalteten Möbeln.

Mobiler Beistelltisch mit 3 verschiebbaren Ebenen mit patentierter Schwenk-Mechanik.
Diverse internationale Design-Awards.

Aufgenommen in die ständige Sammlung der Neuen Sammlung, München

Ausstellung gemeinsam mit dem Fotographen Thomas Koller in der Galerie D. Keller.  Die Aluminium Blechobjekte und die großformtigen Fotos aus der West-Sahara thematisierten die Spannungslinien bei verformten Blechen und Sanddünen.

Beistelltisch aus einem gefaltetem Aluminiumblech, gestaltet nach dem Prinzip „form follows logistics“ für den damals beginnenden Internet-Handel mit Luftfrachtversand in USA. Daher die Verwendung von profiliertem Alu-Blech zur Gewichtsreduzierung.

Ausstellung „Better by Design“, Essen 2006

Durch das „Tiefziehen“ einer rechteckigen Aluminium-Stegplatte entstand eine Obstschale. Das Material wurde hierbei bis zur absoluten Belastungsgrenze verformt.

Diverse internationale Design-Awards.

Aufgenommen in die ständige Sammlung der Neuen Sammlung, München
Aufgenommen in den Museum Shop des MoMA, New York

Duch die experimentelle Verformung von Aluminium-Stegplatten entstand ein sehr leichter und stabiler Hocker für 150 kg Belastung bei einem Gewicht von 1,5 kg.

Diverse internationale Design-Awards.

Aufgenommen in die ständige Sammlung der Neuen Sammlung, München

Mobiler und höhenverstellbarer Beistelltisch mit patentierter Scheren-Mechanik.
Diverse internationale Design-Awards.

Aufgenommen in die ständige Sammlung der Neuen Sammlung, München

Experimentelle Installation mit 4 „Kabinen“ und Wandelementen aus geätztem Glas und poliertem Edelstahl. Die Ausstellung lotete neue Formen der Innenarchitektur aus.

Studie einer non-territorialen Küche für den Küchenmöbelverband WIRUS.
Das Konzept sollte Alternativen zu den klassischen Einbauküchen aufzeigen und Umzugs-freundlich sein. Die Studie war die Basis für das spätere System 20 von bulthaup

Aufgenommen in die ständige Sammlung der Neuen Sammlung, München

Studie eines mobilen PC, als es noch keine Laptops gab. Die Studie ging von der Hypothese aus, dass wir zunehmend ohne Papier arbeiten werden. So entstand die Idee, dass der Laptop nicht in einer Aktentasche transportiert wird, sondern ein eigenes, abnehmbares Aktenfach hat, in dem Akten bei Bedarf mitgenommen werden können.

Diplomarbeit an der Hochschule München. Ausgezeichnet mit dem Bundespreis und Förderpreis „Gute Form“ 1983

Die Studie war der Start einer über 20-jährigen Zusammenarbeit mit Siemens und vielen anderen IT-Unternehmen.

 

Zur Weiterentwicklung der Designlehre enthält dieses Arbeitsbuch Beiträge von 26 weltweit führenden Expertinnen und Experten sowie 75 Impulse und Aktivitäten, gemeinsam von Designlehrenden entwickelt – immer mit dem Fokus auf eine direkte Anwendbarkeit in der Lehre. 

Weissbuch zur Zukunft der Designlehre 

Die 2019 gegründete iF Design Foundation hat in einer mehrstufigen Studie untersucht, wie die internationale Community die Zukunft der Designlehre bzw. des Designstudiums sieht. In die Untersuchung waren 250 Personen eingebunden. 

Die Ergebnisse zeigten, dass weltweit dringender Handlungsbedarf gesehen wird.

Im September 2013 trafen sich auf der Insel Frauenchiemsee Designerinnen und Designer mit Wissenschaftlern und Vertretern der Wirtschaft. Thema war die Zukunft des Design. Dazu eingeladen hatte der Vorstand des Industrie Forum Design. 

FORM:ETHIK  Auszeichnungen

 

2006 Type Directors Club New York

2006 AMERICAN INSTITUTE OF GRAPHIC ARTS (AIGA)

2006 Stiftung Buchkunst (Schönste Bücher)

2006 red dot award

2006 Deutscher Designer Club (DDC

 

2007 Innovationspreis der Deutschen Druckindustrie

2007 GWA Production Award

2007 EUROPEAN DESIGN AWARD